Fahrzeugdiagnose – mit modernen Systemen!

Sicherlich haben Sie schon den Begriff „Auslesen des Fahrzeugs“ gehört. Dies umschreibt nichts anderes als die Fahrzeugdiagnose mittels eines Testgerätes. Dieses Testgerät kommuniziert mit den Steuergeräten des Autos und kann Fehler darstellen. Aber nicht nur für die Diagnose wird ein solches Kommunikationsgerät mit dem KFZ benötigt. Nach einem Ölwechsel oder eine Inspektion wird ein Diagnosegerät verwendet um die Service-Anzeige im Display Ihres Autos zurückzusetzen.

Anhand der Fehlercodes die bei der Fahrzeugdiagnose ausgelesen werden, können Bauteile mit einem möglichen defekt eingegrenzt werden. Dies trägt oftmals deutlich zur schnelleren Fehlerdiagnose bei. Dennoch sollte man sich nie nur auf das Diagnosegerät verlassen. Denn viele Fehler können mehrere Ursachen haben. Oftmals sind es mehrere Fehler die zusammengehören. Woraus man dann ein konkreteres Bild bekommt.

Darüber hinaus hat man mit einem Diagnosegerät die Möglichkeit relevante Daten zur Fahrzeugdiagnose in Echtzeit zu erfassen. Hierzu wird das Gerät an das KFZ angeschlossen und das betreffende System ausgewählt. Dies kann der Motor sein oder auch andere Komponenten. Man kann z.B. die Raddrehzahl jedes Rades auslesen und vergleichen. Dies ist ein erster Diagnoseansatz bei Fehlern im ABS System.

Die On-board-Diagnose stellt einen besonderen Bereich der Diagnose dar. Sie ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Er verlangt von den Fahrzeugherstellern, dass alle abgasrelevanten Systeme kontinuierlich einem Selbsttest unterzogen werden. Im Falle einer Auffälligkeit muss dies dem Fahrer durch eine Warnleuchte unverzüglich mitgeteilt werden. Hiermit gemeint ist die sogenannte Motorkontrollleuchte. Anhand der OBD wird auch die Abgasuntersuchung im Rahmen der Hauptuntersuchung durchgeführt. Wenn ein Fehler im System vorliegt, bekommt man keine Plakette.

Fahrzeugdiagnose Motorkontrolleuchte